T e r r a i n

Showroom Galerie ARTAe, Menckestraßße 3, 04155 Leipzig

Vernissage am 4. Februar 2023 um 19 Uhr

4. Februar bis 5. April 2023

Öffnungszeiten Mi + Fr 20 – 22 Uhr und nach Vereinbarung

Ricarda Hoops Zeichnungen changieren zwischen einer Bauhaus orientierten Strenge und Matisse’schen Leichtigkeit. Geometrischen Konstruktionen werden weiche Formen zugeordnet. Hoop unterlegt in einigen Zeichnungen quadratische Muster, die man teilweise als feine Linien auf der Blattoberfläche finden kann. Quadrate als Netze, Gitter, Verankerungen oder gar Pixel, die von der Grundstruktur der Kunst von Anni Albers herrühren. Die Quadrate verbinden sich zu räumlichen Formen, die an Architektur, Landkarten, Luftbilder, Grundrisse und an computergenerierte Figuren erinnern. Aufgebrochen und kombiniert wird diese Strenge durch weiche Linien, flatternde Bänder, Bordüren und Arabesken, die nicht nur als Gegensatz sondern auch als Ergänzung eine Spannung erzeugen. Beinahe tänzerisch kommen die weichen Formen in einer Schablonentechnik hinzu, die von Teppichen und floralen Formen inspiriert sind. Vordergrund und Hintergrund verschmelzen und fächern sich auf. Offene Ovalformen erinnern an ein Tor, eine Öse, einen Gegenstand und spiegeln sich über den Blattraum. Geschichtete Rauten ähnlich eines Vasenprofils lassen zugleich Brancusis Skulpturen assoziieren.

Hoop gelingt es, die Motive so präzise und lebendig zu deklinieren, dass jedes Blatt eine überzeugende Komposition und Inspiration in Raum und Fläche ist. Ihre Zeichnungen sind ein Fest der höchsten Variation und Vielfalt grandioser Verdichtung. Die Motivik lässt freie Landschaft, abgezirkelte Gebiete, kartografische Elemente ebenso wie Pläne für Gartenanlagen im barocken und klassischen Sinne zu. Florale sowie vegetabile Ornamente korrespondieren mit korinthischen Formen und architektonischen Stücken. Der ständige Sprung über Treppen, dunkle und auch helle Flächen in den Raum und wieder hinaus machen diese Zeichnungen zu einem wahren Erlebnis.


Sabine Elsner, Dezember 2022

 

 

 


P e r i p h e r i e

KUNSTVEREIN SCHÖNINGEN // 29.01. bis 26.02.2023

Vernissage am Sonntag, dem 29. Januar 2023, um 11.00 Uhr in der Galerie Brauhof 12, in Schöningen

Begrüßung: Silvia Thoma, 1. Vorsitzende

Einführung: Tim Cierpiszewski, Künstler

A landscape with no seaside village / 15 teilig, 250 x 180 cm / Bleistift auf Papier / 2020/21


J A R D I N

 
#9 related to transition
Eröffnung am Freitag, 06.01.2023 ab 19h
super bien! Berlin
Gewächshaus für zeitgenössische Kunst
im öffentlichen RaumSchwedter Str. 232
D-10435 Berlin Mitte

jederzeit sichtbar

 
Ricarda Hoop widmet ihr künstlerisches Interesse dem Medium der Zeichnung. So entstehen komplexe zeichnerische Flechtwerke und Strukturen, die einander über- und unterlagern und sich gegenseitig durchdringen. Hierbei blitzt in ihren Arbeiten die Formensprache der Moderne immer wieder auf, die sie sowohl zu aktivieren versteht, als auch konsequent konterkariert.
Für ihre Ausstellung JARDIN hat die Künstlerin den Ausstellungsraum und Ort des Projektes super bien! analysiert und wird diesen mit dem Grundriss eines der ältesten botanischen Gärten Italiens: Botanico di Padova überlagern und so mit einem anderen kulturell aufgeladenen Ort, dem Ort des Ausstellungsraumes in Berlin, in eine Konnexion bringen. Es werden in der Ausstellung von Hoop zwei sehr differente Orte aufeinandertreffen und sich ineinander verschränkend, zu einem anderen, weiteren Ort werden. (Mathias Kern)

 

 

 


Ateliergespräch


// LINDENOW 2022 //

Fotos: Julianne Csapo & Ricarda Hoop

 

 

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Keine große Sache
Gruppenausstellung Öffnungszeiten
Freitag 30.09.22 18h-23h
Samstag 01.10.22 15h-22h
Sonntag 02.10.22 15h-20h
Hostel Blauer Stern (Hinterhaus)
Lindenauer Markt 20, 04177 Leipzig
instagram: lindenow_leipzig
Teilnehmer*innen
1010, Friedrich Angst, Maren Armini, Michael Baltzer, Christina Baumann, Katharina Baumgärtner, Patxi Bergé, Eiko Borcherding, Julia Boswank, Florian Breetzke, Susann Brenner, Mona Broschar, Jörn Budesheim, Maike Denker, Robert Deutsch, Doppeldenk, Nicolás Dupont, Alexander Endrullat, Nikolaus Fasslrinner, Saeed Foroghi, Nils Franke, Tony Franz, Lars Freckmann, Wilhelm Frederking, Manuel Frolik, Julian Gorten, Moritz Green, Julia Gruner, Juha Hansen, Hanna Hase, Simon Hehemann, Mara Heuer, Hitnes, Frenzy Höhne, Daniel Hoffmann, Bjoern Holzweg, Ricarda Hoop, Elisabeth Howey, Theo Huber, Nari Jo, Thomas Judisch, Anna Kaczmarczyk, Andrey Klassen, Claudia Kleiner, Wojtek Klimek, Lars Kohl, Elli Kuruş, Nadja Kurz, Elmar Lause, Moritz Liebig, Georg Lisek, Caroline Löbbert, Gosia Machon, Sebastian Magnus, Elisa Manig, Simon Mann, Christian Manss, Philipp Mechsner, Frank Moll, Adrian Mudder, Alexandra Müller, Narezo/Damm, Lucas Oertel, Karla Orlando, Lisa Pahlke, Gudrun Petersdorf, Henrike Pilz, Sebastian Pless, Julian Plodek, Jan Pötter, Dragan Prgomelja, Clemens Reinecke, Christoph Roßner, Johanna Rüggen, Mara Sandrock, Johan Schäfer, Kai Schäfer, Marten Schech, Luis Schenk, Florian Schmidt, Katharina Schnitzler, Anton Schön, Petra Schoenewald, Matti Schulz, Winnie Seifert, Oliver Stäudlin, Benjamin Stölzel, Straefling, Frank Tangermann, Soenke Thaden, Daniel Theiler, Clemens Tremmel, Kirsten Uchman, Sophie Uchman, Hannes Uhlenhaut, Ruth Unger, Lydia Wahrig, Marcel Walldorf, Louise Walleneit, Heiko Zahlmann
Fotos: Johan Schäfer & Ricarda Hoop

Forcierte Relikte

Fotos: Nina Maria Küchler und Jérôme Chazeix
02. Juli – 21. August 2022

Eröffnung: Freitag, 1. Juli 2022, 19 Uhr

 

„Forcierte Relikte“ ist eine Ausstellung mit 10 Positionen zeitgenössischer KünstlerInnen:

Barbara Breitenfellner
Susanne Bürner
Jérôme Chazeix
Alisa Heil
Ricarda Hoop
Nina Maria Küchler
Ole Meergans
Maximilian Rödel
Dirk Stewen
Katja Windau

Kuratiert von SALVE, Berlin

Relikt: Überbleibsel aus einer vergangenen Zeit, oder Überbleibsel aus
einem früheren Zustand, weist auf das zurück lassen, verlassen hin
(Latein: rēlinquere).

Die kuratierten Arbeiten weisen Spuren von etwas Grösserem oder etwas
Verschwundenem auf. Dabei imitiert die Kunstproduktion zum einen Spuren
von vergangenen Epochen: Trümmer, Reste von Zivilisation, usw.. In
einigen Arbeiten sind Alterunsprozesse auch künstlich herbeigeführt. Zum
anderen spielt das Material eine wesentliche Rolle. Als Medium genutzt
werden dabei: Zitate, Collage, Installation, Skulptur, Zeichung, Film,
Textilarbeiten.


Schraffierungen entlang der Linie

ERÖFFNUNG: 18.Juni 2022, 18 Uhr mit Ricarda Hoop (D), Claudia Maria Luenig, Kamilla Szij (H)
bis So 10.7.2022

 

 

 

 

Anonyme Zeichner

 

 

 

 

The waterfall where nobody washed his horse

Ausstellung: 8.Juni bis 9. Juli 2022

Vernissage 8. Juni 2022, 20 Uhr

Charter Projektgalerie, Leipzig

 



Der knstvrn präsentiert Editionen und Unikate von jungen wie etablierten Künstlerinnen und Künstlern aus dem Programm seit seiner Gründung. Die hier gezeigten Arbeiten können Sie zu günstigen Konditionen erwerben. Mit dem Kauf unterstützen Sie die Künstlerinnen und Künstler und zukünftige Kunstproduktionen. Der Erlös der Jahresgaben geht zu 100 % an die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler. Wir würden uns freuen, wenn wir mit den Arbeiten Ihr Interesse wecken.

Fragen und Bestellungen senden Sie bitte per E-Mail an jeweils angegebenen Kontakt in der Liste der Jahresgaben.

Künstlerinnen & Künstler
Heiner Blum, Julia Boswank, Lars Breuer, Inyub Choi, Marie Donike & Johannes Specks, Peter Ewig, Manuela Fersen, Tom Früchtl, Ricarda Hoop, Erris Huigens, Subin Lee, Boohri Park, Katja von Puttkamer, Miriam Schröder, Jörg Sobott

The knstvrn presents editions and unique pieces by young as well as established artists from the program since it was founded. You can purchase the works shown here at favorable conditions. With your purchase you support the artists and future art productions. 100% of the proceeds go to the exhibiting artists. We would be pleased if we arouse your interest with the works.

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Arbeitsstipendium der Stadt Leipzig

von Oktober bis Dezember 2021